Manche Dinge sind unbezahlbar, auf ihre Weise einzigartig oder auch nur schön schräg. Man kann sie halten, wie man will: den Likör aus Föhr, das Milliarden-U-Boot oder den Mann aus Sri Lanka, der die Ozeane bereinigt. Wir finden, sie alle haben einen Platz verdient. Anbei unser kleines Sammelsurium an Dingen und Menschen, Flaschen und Geisterschiffen, die wir erwähnenswert finden

Buddel aus Amerika

Einst fuhren die Insulaner aus Föhr über den großen Teich und wanderten aus. Zurück brachten sie ein gehaltvolles Kaltgetränk aus Whisky und Wermut, das zu kosten sich lohnt. Vor allem, weil es eine gute, alte Geschichte zu erzählen hat

Neptuns Hütte

Dinge gibt’s, die gibt’s wirklich.
Zum Beispiel dieses U-Boot mit U-Boot an Bord,
mit Sonnendeck, Springbrunnen
und eigenem Sonnenstudio auf den Stahlplanken.
Zu ordern für klägliche zwei Milliarden Dollar.
Kaufen Sie jetzt!

Volle Pulle

Alle reden über die Verschmutzung der Meere. Nicht so Mister Nimal Chandana aus Sri Lanka. Der Boss von Hikkaduwa kippt jeden Tag fünf Kilo Chlor in die Wellen, hat ein Händchen fürs Meer und einen guten Draht zur Lord Bhudda. Aber sehen Sie doch selbst …

 

Das Geisterschiff

Es wiegt fast nichts, kann fliegen und segeln und ist so etwas wie
maritim gewordene Poesie unter vollen chinesischen Segeln. Hier können
Sie einen käuflichen Drachen steigen lassen und mitten
durch die Wolkensee gleiten. Im Handumdrehen: So geht’s!

Fluchstaben, günstig

Aus ihnen ist verdammt große Literatur gewoben: Bücher und Geschichten,
die mal gedruckt worden sind und nun einfach irgendwo herum liegen.
Unbeachtet, vergessen, vergammelt. Aber manchmal finden sie den Weg zurück zu dem Leser,
der sie verdient – fast umsonst

Anzugpflicht

Wir finden: Einen seetauglichen Überlebensanszug sollte jeder besitzen. Beim allmorgendlichen Kriechgang durch die Stadt, beim U-Bahn-Fahren oder bei eiskalten Konferenzen kann er jedenfalls nicht schaden. Der ultimative Survival-Suit mit Überdruckventil, Spritzwasserhaube und frosttauglichen Hardcore-Fäustlingen. Schlagen Sie jetzt zu!

Eine Frage der Position

Er besteht aus feinstem Messing, einem soliden Rahmen, einer Alhidade und Hunderte Jahre altem Wissen: der Sextant. In Bremerhaven wird das nautische Instrument noch von Hand gefertig – und befährt unbeirrt die sieben Meere